Ihr Recht auf eBooks

 

Die uns am häufigsten gestellte Frage zum Thema eBooks lautet: 

"Warum haben Sie das eBook xyz nicht im Angebot, das gibt es doch überall zu kaufen?"

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Die erstaunliche Antwort: "Ja – aber leider nicht für Bibliotheken." 

 

Bislang fehlen uns gesetzliche Grundlagen, um eMedien frei einkaufen und verleihen zu können. Das entsprechende Gesetz (§ 17 Abs. 2 UrhG) gilt nur für physische Medien, also gedruckte Bücher, Ton- und Bildträger.

Derzeit muss mit jedem Verlag einzeln verhandelt werden, um eMedien überhaupt erwerben und dann zur Ausleihe anbieten zu können. Sind die Verlage dazu nicht bereit, können Sie als Privatperson deren Titel erwerben, uns als Bibliothek ist dies jedoch verwehrt.

Dies nutzen viele Verlage und untersagen Bibliotheken schlicht ihre eBooks anzubieten. Ein weiterer Teil verkauft zwar an Bibliotheken, jedoch zu extrem erschwerten Konditionen, wie z.B. ein Mehrfaches des Kaufpreises und zeitliche Beschränkungen, die Bibliotheken zwingen ein und denselben Titel z.T. jedes Jahr erneut zu kaufen. 

Wir Bibliotheken kämpfen darum, dass eine tragfähige gesetzliche Regelung dieses Problems angegangen wird.

Möchten Sie als Bibliothekskunde und Bürger das Anliegen unterstützen, können Sie das auf zweierlei Arten tun:

  • einmal können Sie die entsprechende Online-Petition unterzeichnen
  • und Sie können die Bundestagsabgeordneten Ihres Wahlkreises mit Hilfe eines Musterbriefes bitten, in diesem Sinne tätig zu werden.

Die Abgeordneten Ihres Wahlkreises mit Büroadresse finden Sie hier.




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